Freitag, 19. September 2008

CHINA-Urumqi Turpan Dunhuang-13.-19. Sep 08

Am Flughafan angekommen, steigt mein Pulls merklich, denn bereits am Flughafen darf ich neben EXIT alles auf chinesisch erraten-in shalla.




Ohne passende Yen(konnte am Flughafan nicht Geld wechseln), ohne ein Wort zu verstehen (ausser die Zahlen, an die ich mich dank Tobias Wirth noch erinnern kann:-) sitze ich also im Taxi. Mit der Hotelanschrift fahren wir durch eine fremde Gegend einer Millionenstadt.
Als das Taxi vor ner Bank haelt, bin ich schon fast gluecklich, Taxifahrer hat mich doch irgendwie richtig verstanden und spaeter lande ich im Hotel.
Das Hotel war vorgebucht und doch war ich ein fremder Passagier. 5 Chinesen standen um mich herum und schauten mich an, kein englisch sondern nur chinesisch und Mimik Theater.

Nach ner Stunde lande ich doch noch in meinem Zimmer.
Oeffne die Vorhaenge und der fremde Blick hinaus, laesst mich zuerst in meinem Hotelzimmer verharren-so viel Neues.
Zwinge mich doch noch heraus und diesen Jungle zu erforschen, irgendwie wie Indiana Jones.
Der Abend wird gemuetlich und ich lerne viele neue Gesichter kennen, was man gerne macht, wenn man sich etwas verlohren vorkommt.

Mit nem Bus voller Chinesen, mache ich einen Ausflug nach Turpan, wieder alles chinesisch oder sagen wir fast, von 40 Leuten koennen 2 etwas englisch-das ist schon super, ansonsten einfach Zueri West hoeren;-)
Gesehen:Ruinen v. Jiaohe-genial alt, Kares(Bewaesserungssystem), Emin-Minarett und the Flamming Mountains

Frueher aus dem Hotel und ab nach Dunhuang im Luxus China Zug, ein ganzes Abeil fuer mich allein, habe herrlich geschlafen.
Ab dem Bahnhof bin ich jetzt mit Kayla und Jason (2 aus Australien) unterwegs.
Hier gibts jetzt wieder viel mehr und besseres vegetarisches Essen, endlich;-)

Sind dann gestern Abend mit unseren Kamelen in die Wueste Gobi hinaus geritten, natuerlich mit Fuehrer, und haben ne 1700m ue Meer liegende Sandduene bestiegen.
Mann war das vielleicht anstrengend, dafuer die Aussicht umso schoener.
Schliesslich am Lagerfeuer essen(Nudelsuppe und Kartoffeln, gegrillt auf Dung-Kamelscheisse) und im Zeit das Abenteuer in der Wueste geniessen.

Nach dem Heimritt habe ich mir noch die fast 2000 Jahre alten buddistischen Hoelen angeschaut und jetzt hier vor der Glotze.

It was a good time, thank you Jason and Kayla, see you again sometime, someplace;-)

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Lieber Stefan
Mit Spannung habe ich deine Nachrichten gelesen. Heute zum ersten Mal, (habe ich doch den Link zum Blog gelöscht gehabt) und ich bin froh, dass du guten Mutes in China angekommen bist. Dein Lachen auf den Fotos zeigt mir doch, dass du die lange abenteuerliche Reise gut überstanden hast.
Ich freu' mich noch mehr von dir zu hören. Auf bald, müntschi pi